
The Act of Killing ist ein mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilm des US-amerikanischen Regisseurs Joshua Oppenheimer aus dem Jahr 2012. Ausführende Produzenten waren unter anderem Werner Herzog und Errol Morris. Die Macher des Films nahmen, im Unterschied zum klassischen Dokumentarfilm, keine rein berichtende Position ein. Vielmehr forderten sie Menschen, die an dem im Film thematisierten Massaker in Indonesien 1965–1966 als Täter beteiligt waren, auf, die Geschehnisse mit verteilten und wechselnden Opfer/Täter-Rollen nachzuspielen. Dabei dokumentierten sie filmisch und durch Interviews, welche Reaktionen dieses so genannte Reenactment („Nachspielen“) bei den damaligen Tätern hervorrief, die niemals für die staatlich angeordneten Morde zur Rechenschaft gezogen worden waren.
Inhalt: Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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